Mittwoch, 5. Oktober 2011

Kleidung

Dieses mal habe ich mich mit dem Thema Kleidung beschäftigt. Dabei hat sich herausgestellt das dieses Thema echt umfassend ist daher werde ich noch ein Extra Beitrag zu Schuhen machen da das sonst den rammen Sprängen würde.
Ich habe daraus vieles gelernt und werde zukünftiger noch genauer schauen was ich mir da eigentlich kaufe.


Wir kaufen im Durchschnitt 28 Kilogramm Kleidung im Jahr, und die Tendenz ist steigend.
Bei einer Studie der Universität Bayreuth wurde festgestellt das jedes dritte Kleidungsstück das wir tragen, ist mit Dioxinen, Furanen und weißen weitere Giftrückstände auf die unser Immunsystem schädigen können und das Hormonsystem angreifen und das über die Haut.
Die Belastung kann bei Teuren und bei billigen Klamotten gleichermaßen auftreten.
Viele Chemische Stoffe oder Gifte können wir durch die Haut aufnähmen. Chemie wird in nahezu allen Kleidungs Stücken verwendet um sie zu verändern.
In einen Kilo T-Shirts stecken oft mehr als 6 Kilo Chemie, zum Beispiel ein Normales Baumwolle T-Shirt kann es in seinen ganzen Lebenszyklus (von kleiner Pflanze bis zum nicht mehr Tragen) kann es auf eine Chemikalienbilanz seines vierfachen Eigengewichts bringen.
In Österreich wurden bereits die Umweltgerechte Entsorgung durchgesetzt und die Verwendung der schädlichsten veredlungschemikalien untersagt. jedoch werden die Behandlungen die Untersagt sind meist nicht in Österreich sondern in Indien oder anderen Herstellens Ländern gemacht.
Fasern aus Erdöl sind Chemie Fasern Tiere und Pflanzen dagegen liefern natürliche Fasern.
In der Kleidungs- Herstellung gibt es viele Vorgänge die die Stoffe mit Chemie behandeln und dann bei Menschen Allergien auslösen können oder das Risiko auf Krebs erhöhen.
Das Bleichen eines Stoffes wird gemacht damit dieser Weißer wird oder die Farbe besser aufnimmt die Chemikalien, sind gesundheitsschädigend zum Beispiel der halogenisierte Kohlenwasserstoffe ist krebserregende und Erbgutschädigend.
Bei der Antimikrobielle Ausrüstung soll vor Schimmelpilzen, Fußpilz und Bakterien schützen, da die Kleidung meist im Ausland hergestellt wird und verschifft werden muss. Aber neben den ganzen Umweltbelastungen die das verursacht es viele Allergien.
Das Färben soll die Vielfalt der Textilien erhöhen, dabei werden aber oft gefährliche und umweltschädliche Stoffe verwendet, diese Chemischen Stoffe sind Gesundheitsgefärdet und Krebserregend. Benzidinfarbstoffe sind besonders gefährlich. Beim Färben werden Schwermetalle wie Chrom und Zink verwendet.
Sanforisierung ist ein gesundheitlich nicht gefährdender und wenig Umweltbelastender Vorgang, er ist rein Maschinell. Bei diesen Vorgang wird bei Natur und Chemischen Textilien das einlaufen vorweg genommen.

70 Prozent der Textilchemikalien und 20 Prozent der Farbstoffe gelangen während der Herstellung der Kleidung schon ins Abwasser oder in die Luft. Die Farbstoffe sind in der Kläranlage so gut wie nicht abbaubar. Für jeden Kilogramm behandelter waren müssen ca. 70g Klärschlamm entsorgt werden, jedoch landen nur 50-80% der verwendeten Chemikalien im Klärschlamm der rest geht in Flüsse oder Trinkwasser.
Rund 500 Millionen Textilien landen in Deutschland jährlich im Müll, während der Verbrennung der Textilien entstehen Giftige Substanzen. Wen man seine Kleidung in die Altkleiderspende gibt sollte man bedenken das 30 Prozent der Wahre nach Afrika gebracht wird und meist immer noch zu teuer für arme Verkauft wird, aus dem Grund sollte man da auf das achten an welchen Verein man die Altkleider spendet und sich darüber Gedanken machen.
Nike, Adidas und Puma arbeiten an Chemiefreier Sportmode.


Quellen:
http://gesund.co.at/
(http://gesund.co.at/chemie-kleidung-12241/)
http://umweltinstitut.org/fragen--antworten/
(http://umweltinstitut.org/fragen--antworten/bekleidung/konventionelle_bekleidung-678.html) 
http://www.taz.de 
(http://www.taz.de/!50592/) 
http://www.greenpeace.de/
(http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/revolution_im_kleiderschrank/) 


Tipps: 

Tipps allgemein:

  • Hautarzt aufsuchen wen man nach dem Tragen neuer Kleidung Hautausschlag hat oder einen starken Juckreiz.
  • Kleidung am besten nicht aus Dekostoffen oder Vorhangstoffen nähen da für die weniger Stränge Vorschriften Gelten.
  • Lieber Qualität statt Masse kaufen da viele Billig pro duckte schneller kaputt gehen oder auch mehr Chemie enthalten, Qualität schützt auch den Geldbeutel (Qualität nicht immer gleich Marken).
  • Es müssen nicht immer neue Klamotten sein sondern können auch mal Secondhand sein, schont Umwelt, Geldbeutel und man findet oft mal schöne und einmalige Stücke.
  • Klamotten in die Altkleider statt in den Müll, aber darauf achten vielleicht in welche Sammlung.
  • Klamotten vielleicht verkaufen wen diese noch Heile ist und auch noch gut aussieht, z.b über Kleiderkreisel, dort kann man auch gut Kleidung kaufen die auch Ungetragen ist.

Tipps für weniger Chemie:

  • Kleidung Form ersten Tragen waschen
  • Waschmitel
  • Beim Bügeln Fenster Öffnen oder in gut durch lüfteten räumen da durch die Wärme Dämpfe entstehen können.
  • Kleidung mit Separat waschen oder Farbe Blutet aus meiden da die Farbe auch leicht auf die Haut gerät.
  • Chemisch gereinigte Textilien mindestens einen Tag auslüften lassen.
  • Used Lock Kleidung nicht neu kaufen da dort viel Chemie enthalten ist lieber mal in den Secondhandshop gehen und schauen.

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