Montag, 13. Mai 2013

Bücher sind mein Leben

Dadurch, das ich nun seit Anfang März nicht mehr arbeite habe ich wieder mehr Zeit um einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen, dem Lesen. Seit ich denken konnte, hatten Bücher immer einen sehr wichtigen Stellenwert in meinem Leben. Erst hat meine Mutter mir abends immer was vorgelesen, und als ich es dann selbst konnte verging kein Tag ohne lesen.
Ich liebe es einfach zum Beispiel wenn es draußen stürmt und aus Eimern gießt, was hier in Bremen ja nicht ungewöhnlich ist, mich in meinen Sessel zu kuscheln mit einer heißen Tasse Tee, meiner Decke und einem spannenden Buch. Ich flüchte mich gerne in fremde Welten, wenn mir die Realität zu anstrengend erscheint.
Ich tauche ein in eine fremde Welt und fiebere mit. Ich lache, weine oder ärgere mich mit den Charakteren.

 Meine Mama macht seit ein paar Monaten an einer Schule hier in der Nähe eine Lesenpatenschaft. Sie geht also einmal die Woche zu denen in die Schule und liest mit den Kindern, die es noch nicht so gut können eine Runde. Es ist erschreckend, wie viele Kinder wirklich in der 5.!!!! Klasse noch nicht vernünftig lesen können. Ich verstehe auch nicht, warum die Eltern da auch nichts gegen tun. Diese Kinder leiden. Sie kommen in der Schule kaum mit und haben dann auch irgendwann keine Lust mehr, dem Unterricht zu folgen. Wie soll man in der Schule auch mitkommen, wenn man die Hälfte nicht mitbekommt weil man das Geschriebene A nicht lesen kann und B dann auch nicht versteht?.
Versucht euch mal vorzustellen in der Schule zu sitzen und nicht richtig lesen zu können. Ihr wärd verloren. Deutsch, Englisch, Geschichte und sogar Mathe, wie soll man den Unterrichtsstoff verstehen, wenn man dem Geschriebenen nicht folgen kann?

Es ist mir also unverständlich, warum sich Eltern nicht hinsetzten und mit ihren Kinder lesen.
Gut, viel Eltern sind berufstätig, aber ist denn nicht mal abends Zeit, ein zwei Kapitel in einem Buch vorzulesen? Da fängt es an. Bei den ganz Kleinen. Wenn man im frühen Alter die Lust am Lesen schon weckt, wird es später vielleicht nicht mehr ein so großes Problem. Das ist zumindest meine Meinung.

Kommentare:

  1. Ich weiß was du meinst und ich weiß auch wie es ist nicht richtig lesen zu können in dem alter.

    Man muss leider oft bedenken auch wen die Eltern nicht berufstätig sind haben sie oft keine lust ihren kindern was vorzu lesen wen si kein sind,, nach dem Moto läuft doch so viel im TV.
    Leider kommt es auch oft auf den bildungsstand der Eltern udn auf das Soziale umfeld derer an...

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  2. Ja, ich finde Lesen auch wichtig.
    Mit meinem Junior ist das nur meistens ein Akt der Ungeduld.
    Die erste Zeit hüpfte er wie angestochen durch's Bett und hörte gar nicht zu.
    Inzwischen liegt er zwar ruhig neben mir, aber will oft schon zur nächsten Seite oder zeigt wild im Buch herum und hört nicht zu...
    Das ist für mich als Lese-Junkie dann auch immer eine Herausforderung und Geduldsprobe *g*.

    Liebe Grüße!

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