Montag, 10. November 2014

Fáilte go dtí Éire

Oder für alle, die kein gälisch können: Wilkommen in Irland.
Die Zeit vom 30.10.14 - 04.11.14 habe ich in verschiedenen Dörfern und Städten Irlands verbracht. Eine meiner Freundinnen studiert dort seit Anfang September und weil hier in Bremen gerade Herbstferien waren, habe ich sie dort besucht.
Losgeflogen bin ich am 30.10.14 gegen Mittag und nach1 1/2 Stunden war ich schon da. Es war mein zweiter Flug und nachdem ich den Flug nach New York gut überstanden hatte dachte ich, würde ich diesen Flug auch gut überstehen. Leider sind mir beim Landen beide Ohren zugegangen und der Schmerz zog mir über das Ohr bis runter in den Kiefer. Ich denke mal das es daran lag, das in dem Ohr schon oft das Trommelfell geplatz ist. Mir war durch die Schmerzen jedenfalls so schlecht das mir was schwarz vor Augen geworden ist.
Sicherheitslicht nervt
In Dublin wurde ich dann von meiner Freundin abgeholt und wir sind ins Hostel gefahren. Dort haben wir nur unsere Koffer abgeliefert und dann durch die Stadt gezogen. Spät abends sind wir dann zurück ins Hostel und wollten eigendlich nur schlafen, leider war das Sicherheitslicht so hell, das an Schlaf kaum zu denken war. Dann wurde mir nachts auch noch schlecht -.-

Am zweiten Tag ging es mir zum Glück wieder richtig gut. Also konnten wir unseren halben Tag in Dublin noch genießen. Zuerst sind wir zum Trinity College gegangen.
Graduation Day
Biblothek des Trinity College
Wunderschöne Gebäude muss ich sagen. Wir hatten sogar das Glück und es war Graduation Day. Der Hof war voll mit Absolventen in ihren Talaren und mit diesen coolen Hüten oder Kappen auf dem Kopf. Auf der anderen Seite vom Hof war eine große Rasenfläche. Alles super gepflegt und eingezäunt. Der Rasen durfte nicht betreten werden. Dann bin ich dahin gekommen, wo ich immer hinwollte. Die Bücherrei des Colleges. Bevor wir dort reingingen, haben wir uns noch eine Austellung über das Book of Kells angesehen. Dann kam man über eine Treppe in die Bücherrei. Dort durfte sogar fotografiert werden, aber es stand überall Sicherheitspersonal. Die Decken waren richtig hoch und bis obenhin voll mit Regalen mit alten Büchern. Wir sind relativ früh dort gewesen und hatten so das Glück, fast allein in der Bücherrei zu sein. Das war herrlich. So viele Bücher...Leider wurde es dann immer voller und wir sind dann gegangen.
Malificent 
Elvis lebt
Eine Straße weiter haben wir ein kleines Wachsfigurenkabinett gefunden. Da ich noch nie in einem Wachsfigurenkabinett war, wollte ich dort unbedingt rein. Es war okay. Nicht übermässig gut, aber okay und ich finde an Helloween passt ein Wachsfigurenkabinett sehr gut. Überhaupt wird Helloween dort drüber sehr wichtig genommen. Das Kabinett erstreckte sich über vier Etagen. In einer war eine Horrorabteilung, die durch Kontrollen gesichert wurde (unter 16 Jahre durfte niemand dort rein). Da befanden sich Figuren, die sich bewegt haben. Freddy Kreuger und Frankensteins Monster zum Beispiel. Eine Etage weiter kamen Märchenfiguren und Filmfiguren. Ganz unten haben wir berühmte Leute gefunden, Elvis, James Bond, usw. Auf der Ebene dazwischen befanden sich irische Helden. Die waren nun nicht so interessant, da ich sie nun mal nicht kannte. Im Anschluss mussten wir los zu unserem Bus. Gegen Abend sind wir dann in Baltimore angekommen. Das ist eine winzige Hafenstadt, die aus dem Hafen und drei öffendlichen Häusern besteht.
Dort wollten wir am 01.11.14 eigendlich mit einem Schiff auf den Atlantik rausfahren, um Wale zu beobachten, aber der Wellengang war so stark , das die Tour abgesagt wurde. Da das Hotel aber schon bezahlt war, haben wir uns einen gemütlichen Tag in Baltimore gemacht und uns dort die Gegend angeschaut. An dem Tag hat es zum ersten Mal tierisch geschüttet und nach zehn Minuten war ich komplett nass. Trotz Regenjacke! Aber die Landschaft und die Wellen, haben mich die Nässe vergessen lassen. Mittags sind wir dann mit dem einzigen Bus nach Tralee gefahren. Das ist die Stadt, in der meine Freundin studiert. An dem Abend sind wir nur noch schnell einlaufen gegangen, haben etwas gegessen und sind dann totmüde ins Bett gefallen. Ich habe bei ihr mit in der Studenten - WG geschlafen. Sie lebt da mit drei anderen Mädels aus Österreich, Tschechien und Spanien zusammen. Die Verständigung verlief also auf englisch, was bei müdem Zustand nicht ganz so einfach war ;) Aber es klapt alles irgendwie. Beim Einkaufen haben wir noch etwas entdeckt. Über Nacht sind sämtliche Herbst und Helloweenartikel aus den Läden verschwunden und bäm, überall Weihnachtszeug und Christamssongs ^^. Für Anfang November doch etwas befremdlich. Da ich nun ja leider keine Wale sehen konnte (Worauf ich mich wirklich tierisch gefreut habe), sind wir am 02.11.14 nach Dingle gefahren.
Wenn man genau hinsieht, erkennt man die Rückenflosse
Dort lebt in der Dingle - Bay ein Delfin. Niemand weiß, wieso dieser Delfin nicht ins offene Meer schwimmt. Diesesmal habe ich auch wirlich ein Tier gesehen ^^ Der Delfin heist Fungi. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, aber ich glaube es ist ein männlicher Delfin. Das Boot ist dann noch weiter in die Dingle Buch gefahren fast bis auf den Atlantik raus und dort war der Seegang auch schon ziemlich stark. Aber die Aussicht ist bombastisch. Die Wellen haben sich an den Klippen gebrochen und die Gischt ist hochgestoben. Genau so wie ich mir Irland vorgestellt habe. Die Klippen sind richtig hoch und überall ist es grün.
Am selben Tag sind wir dann zurück nach Tralee. Den 03.11.14 habe ich dann allein in Tralee verbracht und mir alles angesehen, weil meine Freundin Vorlesung hatte. Dort habe ich einen wunderschönen Rosenpark gefunden. Da haben noch richtig viele Rosen geblüht und die Sonne hat geschienen. In dem Park habe ich eine kleine Pause gemacht und etwas gegessen während ich die Rosen bewundert habe. Einmal im Jahr wird in Tralee "The rose of tralee" gewählt. Das ist sowas wie eine Misswahl. Dieses Jahr war die Wahl glaube ich auch schon. Auf jeden Fall befindet sich in diesem Park ein Denkmal für die Gewinner dieses Wettbewerbes.
Hinter diesen beiden Figuren sind Glastafeln mit den Teilnehmern aller Wettbewerbe und den jeweiligen Gewinnern. Ich hab auch eine Tafel gefunden, mit der Geschichte der "Rose of tralee" auf deutsch. Etwas schwer zu lesen, aber es ist möglich.
Abends habe ich schnell meine Sachen gepackt und bin früh ins Bett. Am Dienstag ging es nämlich schon um vier Uhr früh los zum Bahnhof und dann habe ich den ganzen Tag in Zug, Bus, Shuttlebus und Flugzeug verbracht. Spät Nachmittags war ich wieder zuhause und wollte nur noch etwas essen, duschen und ins Bett.
Es war eine wunderschöne Erfahrung und ich hatte richtig viel Spaß.







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